(Nomada Flava)
Diese Kreatur ist in ihrer Färbung eine typische Wespenbiene, die deshalb nicht leicht zu bestimmen ist und auch mit anderen Arten der Gattung verwechselt werden kann. Aber ich habe bisher keine andere Art gefunden, die so viel Übereinstimmungen hat.
| Auftreten | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♀ bis 14 mm ♂ bis 12 mm |
| Lebensraum: | Habitate ihrer Hauptwirte |
| Herkunft: | heimisch in Mittel- und Nordeuropa |
| Nahrung: | Nektar |
| Phänologie: |
♀♂ März - Juni |
| Wirt: |
verschiedene Sandbienen |
Merkmale
♂ Bei ihnen ist der Kopf und Thorax schwarz und hat eine gelbe Zeichnung. Die Tergite sind basal schwarz, die Scheibe des ersten ist rot, des zweiten bis sechsten gelb. Die Hinterränder sind rot. Das Labrum ist gelb. Das schwach gehöckerte Schildchen ist rot. Die Schenkel der mittleren Beine haben unten und oben gleich lange Haare. Auf den Hinterschienen befinden sich am Ende blasse, unauffällige kleine Dornen (Bild oben).
♀ Der Kopf und Thorax ist schwarz und ist stark rot gezeichnet. Die Tergite sind basal mehr oder weniger schwarz, die Scheibe des ersten ist rot, die des zweiten bis fünften ist gelb, nur selten sind auch andere Tergite auf der Scheibe rot. Die Hinterränder sind rot. Das Schildchen ist rot oder schwarz gefleckt. Die Schenkel der mittleren Beine haben unten gleich lange Haare wie oben. Die Schienen der Hinterbeine haben am Ende mehrere, spitze, kleine Dornen (Bild unten).
(Anthophora plumipes)
Im Frühjahr flitzen diese kälteunempfindliche Kreaturen von Blüte zu Blüte, vor allem denen des Lungenkrauts (siehe Bild) , des Blaukissens und des Lerchensporns. Die ♂ durchfliegen dieselbe geschlossene Runde immer nur in einer Richtung und behalten sie für Wochen bei. Dabei führt die Flugbahn das Insekt immer wieder zu denselben Blüten, sobald deren Nektarvorräte wieder aufgefüllt sind. Der Anflug geschieht oft abrupt durch unvermitteltes Abweichen von der Flugbahn und Zustoßen auf die Blüte. Deswegen habe ich sie zwar in den letzten Jahren schon oft gesichtet, aber nie unverwackelt vor die Kamera bekommen.
| Auftreten | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♀♂ bis 15 mm |
| Lebensraum: | dort, wo es Nistplätze gibt (Trockenmauern, Lößwände, Siedlungsgebiete) |
| Herkunft: | heimisch in Europa, eingeschleppt in den Osten der USA |
| Nahrung: | Nektar und Pollen |
| Phänologie: |
♀ April - Juni ♂ März - Mai |
(Osmia bicornis)
| Auftreten | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♀ ♂ bis 12 mm |
| Lebensraum: | strukturreiche Biotope wie Waldränder und Waldlichtungen sowie Siedlungsgebiete |
| Herkunft: | heimisch in Europa, Nordafrika |
| Nahrung: |
Blütenpollen, Nektar |
| Phänologie: |
April - Juni Überwinterung der Imagos im Kokon |
Merkmale:
♂: Brust- und Vorderschenkel ebenso weißlich behaart wie Kopfschild und Kopfunterseite.
Behaarung der ersten drei Rückensegmente und des Schildchens bei mitteleuropäischen Tieren rötlich braungelb. Das 6. und 7. Rückensegment ohne Ausschnitt oder Zähne.
♀ Besonders charakteristisch ist das Kopfschild, der auf beiden Seiten ein vorstehendes
Hörnchen aufweist. Thorax rötlich braungelb zottig behaart, höchstens vorne mit eingestreuten schwarzen Haaren. Die ersten zwei oder drei Hinterleibssegmente braungelb, die übrigen schwarz
behaart.
(Bombus hypnorum)
| Auftreten | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♕ bis 20 mm ♀ bis 18 mm ♂ bis 16 mm |
| Lebensraum: | lichte Wälder, Waldränder, Parkanlagen, Gärten |
| Herkunft: | heimisch in Europa |
| Nahrung: |
Pollen und Nektar |
| Phänologie: |
♕ ab März (überwintert) - August ♀ April - August ♂ Mai - August |
Ein Volk dieser Kreatur umfasst etwa 80 bis 400 Tiere. Sie baut ihre Nester immer oberirdisch, z.B. in alten Vogelnestern, in Nisthöhlen, Mauer- und Felsspalten o.ä.. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hummelarten ist diese Kraetur nicht ganz so friedfertig und gilt gar als guter Nestverteidiger, der bereits bei geringen Störungen schmerzhaft sticht.
(Bombus terrestris)
Mit bis zu 600 Individuen in einem Nest erreicht sie die größten Volksstärken unter den heimischen Hummelarten. Die Nester werden meist unterirdisch gebaut, gerne in verlassenen Mäusenestern.
Die Kreaturen, die für den Gemüsenabau (s.u.) künstlich herangezogen werden, stammen von in der Türkei gesammelten Wildhummeln ab.
| Auftreten: |
häufigigste Hummelart in D |
| Größe: |
♕ bis 23 mm ♀ bis 17 mm ♂ bis 16 mm |
| Lebensraum: | offene Lebensräume |
| Herkunft: |
heimisch in Europa, Nordafrika, Kleinasien (invasiv in Japan, Amerika) |
| Nahrung: | Nektar und Pollen |
| Phänologie: |
♕ ab Februar ♀ März - Oktober ♂ Juni - Oktober |
Bestäuber im Gemüseanbau
Diese Kreatur wird weltweit als Bestäuber im Gemüseanbau eingesetzt. Dafür werden in Gewächshäusern vollständige Hummelnester ausgesetzt. Hier ist es nahezu unvermeidlich, dass Hummeln entkommen und sich inzwischen auch invasive Populationen mit negativen Auswirkungen auf die dortige Natur entwickelt haben. Ein Teil dieser entkommenen Hummeln verpaart sich mit großer Wahrscheinlichkeit mit wilden Hummeln und trägt damit zu einer Faunenverfälschung (Veränderung des Artbestands) bei.
23.05.2024
Milben
Milben leben auf Königinnen und Jungköniginnen nur, um von A nach B zu kommen: Die Hummel dient als Taxi, die Milben halten sich an den Haaren fest. Sehr zielsicher sammeln sich dazu die Milben auf der Jungkönigin im Spätsommer, um mit ihr das Nest zu verlassen und auf ihr zu überwintern. Im kommenden Frühjahr lassen sie sich im neuen Nest dann einfach fallen. Dort fressen sie vom Pollen, allerdings in der Regel nicht so viel, dass ein großer Schaden für die Hummeln entstehen würde. Daneben ernähren sie sich auch vom Kot und vom Wachs, halten das Nest so sauber und stören die Abläufe im Nest kaum. Sie sind daher keine Parasiten.
♕ 01.03.2026
(Bombus pascuorum)
| Auftreten | |
| Größe: |
♕ bis 18 mm ♀ bis 15 mm ♂ bis 14 mm |
| Lebensraum: | Wiesen, Parks und Gärten ... trocken sollte es sein |
| Herkunft: | heimisch in Mittel- und Südeuropa |
| Nahrung: | rein vegetarisch: Pflanzensäfte, Pollen, Nektar |
| Phänologie: |
♀ April - Oktober ♂ August - Oktober |
Darf ich vorstellen: die Ackerhummel, eine der häufigeren Hummelarten in Deutschland saugt hier an unserem Beinwell. Da überwinterte Ackerhummel Königinnen ab Ende März/ Anfang April ausfliegen, haben wir es hier (1. Bild) wohl mit der Majestät persönlich zu tun! Bis Mai kann man sie noch beim Nektar- und Pollensammeln beobachten – danach übernehmen dies die Arbeiterinnen. Diese Kreatur bezieht Hohlräume wie verlassene Mauselöcher, Vogelhäuser, Kompost- oder Laubhaufen. Wahrscheinlich trifft man deswegen viele dieser freundlichen Kreaturen bei uns im Garten.
Farbvarianten
Bei dieser Kreatur kommt es öfter zu Farbvariationen, deshalb findet man nicht selten rotbraun oder grauschwarz gezeichnete Thoraxbereiche. Die Art ist in den verschiedenen Regionen ihres Verbreitungsgebietes sehr unterschiedlich gefärbt. Je kälter der Lebensraum desto dunkler sind die Tiere.
(Bombus pratorum)
| Auftreten: | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♕ bis 17 mm, ♀ bis 14 mm ♂ bis 13 mm |
| Lebensraum: | lichte Wälder, auf Wiesen, in Parks und Gärten |
| Herkunft: | heimisch in Europa, außer auf der iberischen Halbinsel |
| Nahrung: | Nektar, Pollen |
| Phänologie: |
♕ ab März - August ♀ April - Juli ♂ Juni - Juli |
Die kleine, anpassungsfähige Kreatur zählt in Deutschland zu den ersten Bestäuberinsekten im Jahr, die ausfliegen. Im Vergleich zu anderen Arten entwickeln sich ihre nur kurzlebigen und kleinen Völker deutlich schneller. Die Wiesenhummelkönigin (s.u.) vermag auch bei Temperaturen um die 0° C und starkem Schneefall auszufliegen, die Arbeiterinnen begeben sich ab 5° C auf Nahrungssuche.
Unterscheidung der Geschlechter
Die drei Kasten (♕, ♀, ♂) dieser Kreatur unterscheiden sich in ihrer Körperfärbung voneinander. Die letzten Hinterleibsabschnitte sind in der Regel bei allen orangerot. Zusätzlich weisen die ♕ und die ♂ zwei gelbe Querbinden auf. Eine befindet sich hinter dem Kopf und bildet einen Kragen aus, die zweite zieht sich über die ersten Hinterleibsabschnitte. Bei den ♀ dagegen ist die gelbe Färbung des Hinterleibsabschnittes reduziert oder fehlt sogar vollständig. Auch die orangerote Färbung des Hinterteils kann schwächer ausfallen als bei ♕ und ♂. Je nach Blickwinkeln kann sie sogar zu fehlen scheinen. Bei den ♂ dominiert die Gelbfärbung über die schwarze Färbung, da bei ihnen die Querbinden deutlich umfangreicher, struppiger und farbintensiver sind. Oft sind sie von einem intensiven zitronengelb. Auch die Färbung der Gesichtsbehaarung ist differiert. Während die Gesichter der ♕ und ♀ schwarz sind, ist die Gesichtsbehaarung der ♂ leuchtend gelb.
Die Wiesenhummel gehört mit einer Rüssellänge von 8 - 14 mm zu den kurzrüsseligen Hummeln. Sie besucht daher vor allem Blüten mit leicht erreichbarem Nektar und Pollen. Die Wiesenhummeln spielen wichtige Rolle bei der Bestäubung unserer heimischen Obstsorten, wie Pfirsich, Apfel, Pflaume, Kirsche, Himbeeren etc.. Zu den willkommenen Futterquellen im Frühjahr gehört auch der Bärlauch mit seinem frei dargebotenen Nektar.
Nachdem die Drohnen endgültig das Nest verlassen haben, fliegen sie zu Plätzen wo sie Jungköniginnen begatten. Es ist zu beobachten (wie auch hier), dass manche Jungkönigin gleich von mehreren Drohnen begattet wird. Dabei verhaken sich die Geschlechtsteile ineinander. Die Königin verbiegt ihren Stachel so nach oben, dass der Drohn (haben keinen Stachel) sich nicht verletzen kann. Die Begattung kann bis zu einer halben Stunde dauern. Wenige Tage nach der Begattung stirbt der Drohn. Sein Lebensziel ist erreicht.
(Bombus lucorum)
Die ♂ dieser Kreatur können auch eine erkraute Körperbehaarung aufweisen und weiße bis gelbe Haare auf dem Thorax.
| Auftreten: | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♕ bis 21 mm ♀ bis 16 mm ♂ bis 16 mm |
| Lebensraum: | offenes Gelände, Gärten, Parks |
| Herkunft: | heimisch in Europa |
| Nahrung: | Pollen und Nektar |
| Phänologie: |
♕ ab März ♀ März - Oktober ♂ Juni - Oktober |
Hummeln bauen ihre Nester nicht selbst, sondern nutzen hierfür meist ehemalige Nester von Vögeln und Nagetieren. Anders als andere Hummelarten nistet diese Kreatur ausschließlich unterirdisch, am liebsten in verlassenen Mäusenestern. Trifft sie dabei auf eine Maus, kommt es vor, dass die Hummelkönigin diese mit Abwehrgesten und lautem Gebrumm in die Flucht schlägt.
(Bombus bohemicus)
Weitere Merkmale:
Im Vergleich mit der Wirtshummel fehlen dieser Kreatur Pollenhöschen an den Beinen, da sie keinen Pollen oder Nektar sammelt. Der Kopf ist kurz und rundlich. Der Rüssel ist ebenfalls kurz.
| Auftreten | ungefährdet, häufig |
| Größe: |
♕ bis 25 mm ♂ bis 18 mm |
| Lebensraum: | im Lebensraum ihres Wirtes |
| Herkunft: | heimisch in Europa, Asien |
| Nahrung: |
Imago: Nektar Larven: Nektar, Pollen |
| Phänologie: |
♕ April - August ♂ Juli - September |
| Wirt: | Helle Erdhummel |
(Andrena barbilabris)
Mit 100 %iger Sicherheit kann diese Kreatur zwar nicht bestimmt werden, aber durch Ausschluss habe ich mich auf diese Art festgelegt. Die ♂ verschiedener Sandbienen ähneln sich sehr, mache Arten sind anhand von Fotos gar nicht
zu unterscheiden.
| Auftreten | ungefährdet, mäßig häufig, Vorwarnliste |
| Größe: |
♀ bis 12 mm ♂ bis 11 mm |
| Lebensraum: | Sandgebiete an Waldsäumen |
| Herkunft: | heimisch in Europa |
| Nahrung: |
Nektar und Pollen |
| Phänologie: |
März - Juli |
(Bombus vestalis)
| Auftreten | ungefährdet, mäßig häufig |
| Größe: |
♕ bis 22 mm ♂ bis 17 mm |
| Lebensraum: | Lebensraum des Wirts |
| Herkunft: | heimisch in Mittel- und Südeuropa, Nordafrika |
| Nahrung: |
Imago: Pollen und Nektar Larven: Futterparasit |
| Phänologie: |
♕ April - Juni ♂ Ende Juli - August |
| Wirt: |
Dunkle Erdhummel |
(Bombus sylvestris)
| Auftreten | ungefährdet, häufig |
| Größe: |
♕ bis 16 mm ♂ bis 15 mm |
| Lebensraum: | Lebensraum des Wirts |
| Herkunft: | heimisch in Europa |
| Nahrung: |
Pollen und Nektar |
| Phänologie: |
♕ ab April (überwintert) - August ♂ ab Juli - August |
| Wirt: |
Wiesenhummel |
Diese Kreatur parasitiert hauptsächlich die Wiesenhummel, aber auch Baum- und Steinhummel. Der Chitinpanzer der Wald-Kuckuckshummel ist wesentlich kräftiger als der der parasitierten ♕ und schwer zu durchdringen. Ein Hummelstich ist für eine Hummel tödlich. Sie zerstört dann die Brutzellen ihres Wirtes, verzehrt die Eier der Wirts♕ und legt eigene Brutzellen an, um dort ihre Eier hineinzulegen.
(Bombus hortorum)
Die ab Mitte März anzutreffende und an die Erdhummel erinnernde Gartenhummel besitzt ein friedliches Wesen. In Europa zählt sie zu den häufigeren Hummelarten. Auffällig an ihr ist der sehr lange Kopf. Im Gegensatz zur kurzrüsseligen Erdhummel gehört sie mit ihrem bis zu 21 mm langen Saugrüssel zu den langrüsseligen Vertretern der Hummeln.
Diese Kreatur ist sowohl Nestbezieher als auch Nestbauer, nistet aber bevorzugt unterirdisch im Boden, häufig in verlassenen Mäusenestern.
| Auftreten | häufig, ungefährdet |
| Größe: |
♕ bis 20 mm ♀ bis 16 mm ♂ bis 15 mm |
| Lebensraum: | Wälder, Waldränder, Wiesen |
| Herkunft: | hemisch in Europa |
| Nahrung: |
Nektar und Pollen |
| Phänologie: |
♕ ab März (überwintert) ♀ Mai - September ♂ Juni - August |
(Andrena pilipes)
Obwohl diese Kreatur Trachtpflanzen aus immerhin sieben Familien nutzen kann und besonders gerne an Kreuzblütlern sammelt, ist ihre Gesamtpopulation stark zurückgegangen. Das liegt offensichtlich am Verlust der von ihr bevorzugten Ruderalflächen und sandigen Habitate. Diese Kreatur ist also ein typisches Zivilisationsopfer.
| Auftreten |
gefährdet, mäßig häufig, starker Rückgang |
| Größe: |
♀ bis 15 mm ♂ bis 14 mm |
| Lebensraum: | offene Flächen wie Ruderalflächen für den Nestbau |
| Herkunft: | heimisch in Europa |
| Nahrung: |
Imago: Nektar Larve: Pollen, Nektar |
| Phänologie: |
März - September |
(Bombus rupestris)
Diese Kreatur sucht ab Anfang Mai nach ihrem Nest. Sie dringt in das Nest ein und verhält sich unauffällig, bis sie den Geruch ihres Wirtes angenommen hat. Die Felsen-Kuckuckshummel ist deutlich größer und kräftiger als eine Steinhummelkönigin. Sie liefert sich mit dieser einen Kampf, den sie fast immer gewinnt. Sie legt ihre Eier in die vorhandenen Brutwaben und lässt ihren Nachwuchs, Weibchen und Männchen (eine Arbeiterklasse hat diese Kreatur nicht), von dem annektierten Volk ausbrüten und aufziehen.
| Auftreten: | häufig, ungefährdet |
| Größe: |
♕ bis 22 mm ♂ bis 16 mm |
| Lebensraum: | offenes Gelände (im Umfeld der Steinhummel) |
| Herkunft: | heimisch in ganz Westeuropa |
|
Nahrung: |
Pollen und Nektar von Löwenzahn, Witwenblumen und Disteln |
|
Phänologie: |
♕ April (überwintert) - August ♂ Juli - August |
|
Wirt: |
Steinhummel |
(Nomada goodeniana)
Wespenbienen sammeln nur für den Eigenbedarf Nektar und legen ihre Eier in die Nestern von ihren Wirtsbienen. Sie sind Brutparasiten bzw. Kuckucksbienen. Die Schmarotzerlarve saugt das Wirtsei aus und lässt damit die junge Wirtslarve verhungern. Danach verzehrt sie den Futtervorrat, nicht jedoch die Wirtslarve. Man spricht daher von Futterparasiten.
| Auftreten: |
(besonders geschützt nach BNatSchG) |
| Größe: |
♀♂ bis 13 mm |
| Lebensraum: |
Waldränder, Heckensäume, naturnahe
Wiesen |
| Herkunft: | heimisch in Europa |
| Nahrung: |
Nektar, Honigtau Larven: Futterparasit |
| Phänologie: |
April - Juni, ggf. 2. Generation bis September |
| Wirt: | Sandbienen |
30.04.2024
(Andrena fulva)
Diese solitär lebende Kreatur legt ihr Nest in Hohlräumen in der Erde an kahlen, waagerechten oder leicht schrägen Stellen an, die sie selbst gräbt. Es kann bis zu 55 cm tief sein. Der Nesteingang ist frei von Vegetation und sollte möglichst unberührt bleiben. Jedes Weibchen besitzt ihr eigenes Nest. Häufig gibt es im näheren Umkreis mehrere Nester.
Die Rotpelzige Sandbiene gehört zu den bedeutenden Bestäubern von Obstbäumen und -sträuchern.
| Auftreten: | ungefährdet, häufig |
|
Größe: |
♀ bis 14 mm ♂ bis 12 mm |
|
Lebensraum: |
lichte Wälder, Waldränder, Parks oder auf Trockenrasenflächen |
| Herkunft: | heimisch in Zentraleuropa |
|
Nahrung: |
Pollen, Nektar, insbesondere von Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern oder Obstbäumen |
|
Phänologie: |
♀ April - Mai ♂ März - April |
