(Eratigena atrica)
Insbesondere ausgewachsene Exemplare dieser Kreatur jagen sicherlich nicht nur ausgewiesenen Spinnenphobikern einen gehörigen Schrecken ein, wenn man ihrer ansichtig wird. Es ist nicht selten, dass man mit ihnen in der gleichen Wohnung lebt, ohne sie trotz ihrer Größe einmal zu sehen. Das liegt zum einen an ihrer Nachtaktivität und zum anderen an ihrer Vorliebe für dunkle, verborgene Plätze für ihr Trichternetz. Das legt sie meist hinter Schränken, unter Spülen oder in altem Gerümpel (z.B. im Keller oder auf dem Dachboden) an.
| Auftreten: | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♀︎ max. 19 mm ♂︎ max. 15 mm Spannweite: max. 80 mm |
| Lebensraum: | geschützte und trockene Lagen |
| Herkunft: | heimisch in Europa, Zentralasien und Nordafrika |
| Nahrung: | Insekten, Asseln |
| Phänologie: | ganzjährig in geschützten Bereichen |
(Coelotes terrestris)
Zwischen Juli und September schlüpfen die Jungspinnen dieser Kreatur, die von der Mutter fürsorglich betreut werden. Wenn sich ein Beutetier im Netz verfangen hat, wird dieses mit Verdauungssekret eingespeichelt und von der Mutter an die Jungspinnen verfüttert. Später machen die Jungtiere gemeinsam mit der Mutter Beute im Netz. Nach ihrem Tod zerstreuen sie sich und beginnen eigene Trichternetze zu bauen.
| Auftreten: | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♀ max. 13 mm |
| Lebensraum: | Bodenbewohner in Wäldern |
| Herkunft: | heimisch in Mitteleuropa |
| Nahrung: | Käfer und andere Insekten |
| Phänologie: |
ganzjährig ♂ nicht im Januar |
