| Ordnung | Familie | Art |
| Lungenschnecke | Laubschnecke | - Kantige Laubschnecke |
| Schnegel | - Tigerschnegel | |
| Schnirkelschnecke |
- Gepfleckte Weingergschnecke - Hain-Bänderschnecke - Weinbergschnecke |
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| Wegschnecke |
- Spanische Wegschnecke |
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(Hygromia cinctella)
Obwohl diese Kreatur eindeutig gebietsfremd ist, ist ein negativer Einfluss auf das heimische Ökosystem derzeit nicht bekannt. Es besteht aber die Möglichkeit, dass sie in Konkurrenz zu heimischen Arten tritt und diese unter Umständen verdrängen könnte. Bei uns ist sie aktuell immer wieder im Bärlauch anzutreffen.
| Auftreten: | ungefährdet, breitet sich aus, nicht bewertet |
| Größe: |
Gehäuse bis 12 mm |
| Lebensraum: | niedriges Buschwerk, frische Krautvegetation |
| Herkunft: | Neobiota! Heimisch in Südeuropa (insb. Italien) |
| Nahrung: | rein vegetarisch |
| Phänologie: | ganzjährig, Überwinterung im Boden (Gehäuse wird mit Kalkdeckel verschlossen) |
Merkmale
Das charakteristische Merkmal dieser Kreatur ist der weißliche Kiel (Bild unten kaum zu sehen), der sonst bei anderen Laubschnecken-Arten nicht vorkommt. Das Gehäuse ist in der Färbung variabel, wie auch ihr Weichkörper. Das Farbspektrum reicht von braun bis grau oder gelb. Das Gehäuse ist hoch-kegelförmig, und es sind 5 bis 6 Umgänge mit sehr flacher Naht vorhanden, die regelmäßig zunehmen. Das weißlich-gräuliche bis hornfarbene Gehäuse ist leicht durchscheinend. Die Oberfläche ist fein und regelmäßig gestreift. Der Weichkörper des Tieres ist hellgrau, oft mit einem gelblichen Ton. Der Kopf und die Tentakeln sind meist etwas dunkler grau oder bräunlich gefärbt.
(Cepaea nemoralis)
Let's Dance 2024 - Das Osterspezial: Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge Gonález sind begeistert. 30 Punkte für den Tanz der Bänderschnecke.
Diese Kreatur kann bis zu 8 Jahre alt werden und benötigt ungefähr 3 Jahre um geschlechtsreif zu werden. Sie klettert gerne und kann bei uns im Garten aktuell an den Stämmen und Ästen sämtlicher Bäume oder Sträuchern gesichtet werden.
| Auftreten: | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: |
♀︎♂︎ Gehäuse max. 23 mm |
| Lebensraum: | Gärten, Parks, Wälder, Wiesen |
| Herkunft: | heimisch in Mitteleuropa |
| Nahrung: | bevorzugt abgestorbene Pflanzenteile |
| Phänologie: | ganzjährig, Überwinterung im Boden (Gehäuse wird mit Kalkdeckel verschlossen) |
Merkmale:
Die Grundfarbe des Gehäuses ist meist gelb, bräunlich rot oder auch weiß . Es kommen jedoch auch andere Färbungen vor. Das Gehäuse kann einfarbig sein, meist weist es jedoch ein oder mehrere (bis zu fünf) dunkle, spiralige Bänder auf. Der dunkle Rand des Mundsaums ist leicht verdickt und nach außen gebogen. Diese Kreatur gehört hinsichtlich ihrer Färbung zu einer der variabelsten heimischen Landschnecken überhaupt (Farb-Polymorphismus).
Die Grundfarbe des Weichkörpers reicht von gelb bis zu dunkelgrau und bräunlich, ja fast schwarz. Die meisten Exemplare besitzen einen kielähnlichen Streifen auf dem Rücken, der bei dunklen Tieren meist etwas heller ist, bei hellen Tieren etwas dunkler ist. Der Kopf und die Fühler sind in der Regel immer dunkler als der Rest des Körpers.
(Limax maximus)
Diese Kreatur ist keine typische Nacktschnecke und wird bei uns im Garten akzeptiert. Der Tigerschnegel gehört nämlich überraschenderweise zu den natürlichen Feinden der Nacktschnecken, da er kleine Exemplare und deren Gelege frisst. Auch wenn wir ihn oft im Garten finden, über Salat, Bohnen und sensiblen Stauden hat er sich bisher nicht offensichtlich hergemacht. Die ultmative Lösung gegen unser Schneckenproblem stellt er aber nicht dar, da seine Vermehrungsrate deutlich geringer ist und er somit nie eine ausreichend schlagkräftige Population ausbilden wird.
| Auftreten: | ungefährdet, mäßig häufig |
| Größe: |
♀︎♂︎ bis 200 mm |
| Lebensraum: | Wälder, Böschungen, Gebüschsäume, Gärten |
| Herkunft: | ursprünglich in Süd- und Westeuropa heimisch |
| Nahrung: | abgestorbene Pflanzenteile aber auch andere Schnecken und deren Eier sowie Aas |
| Phänologie: | ganzjährig, Überwinterung im Boden oder Laub |
(Arion lusitanicus)
Mittlerweile gilt diese Kreatur als die häufigste Schneckenart in Deutschland. Sie wird auf der Liste der 100 Tier- und Pflanzenarten geführt, die europaweit den größten negativen Einfluss auf biologische Vielfalt, Wirtschaft und Gesundheit ... und auf meine Laune haben.
Diese Kreatur ist jetzt dokumentiert, daher will ich sie nicht mehr sehen. Die neuen Bierfallen sind aufgestellt ...
| Auftreten: | eine Plage!!! (nicht bewertet) |
| Größe: | ♀︎♂︎ max. 15 mm |
| Lebensraum: | Wiesen, Moore, Hecken, Wälder und Gärten |
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Herkunft:
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Neobiota! Aus Mitteleuropa nach dem 2. Weltkieg eingeschleppt oder eingewandert |
| Nahrung: | frische Planzen und Aas |
| Phänologie: | ganzjährig, Überwinterung im Boden |
26.04.2024
(Cornu aspersum)
Raue Winter mit Dauerfrost sind das Todesurteil für diese Kreatur. Der Klimawandel macht es jedoch möglich, dass die französische Delikatesse (französische Zuchtschnecke) auch in unsere Gefilde einwandern und sich erfolgreich ausbreiten konnte. Ich hoffe nicht, dass diese invasive Kreatur hier irgendwann so überhand nimmt, dass ich Manu nach einem guten Rezept fragen muss!
Der deutsche Name des Neuankömmlings bezieht sich auf die gefleckte Färbung und Musterung des Gehäuses.
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Auftreten:
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die am weitesten verbreitete Landschnecke der Welt (nicht bewertet) |
| Größe: | ♀︎♂︎ Gehäuse max. 40 mm |
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Lebensraum:
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Kulturfolger des Menschen; Lebensräume, die Schutz bieten |
| Herkunft: | Neobiota! Beheimatet im Mittelmeergebiet |
| Nahrung: | Pflanzenfresser, bevorzugt welkes Pflanzenmaterial |
| Phänologie: | ganzjährig, Überwinterung im Boden (Gehäuse wird mit Schleimschicht verschlossen) |
"Auffällig ist, das die Vorkommen überwiegend im Rheintal (nördliche Ausläufer des Weinbaus) und im schmalen, bis etwa Dortmund reichenden, so genannten „atlantischen Klimakeils" liegen, deren Tagesmittel im Jahresdurchschnitt über 10 °C beträgt. Sie ist bisher sehr selten und inselartig bis isoliert verbreitet" ("Auswirkungen von Klimaänderungen auf die Biologische Vielfalt", Institut für Landschaftsökologie, Münster 2009).
31.03.2024
(Helix pomatia)
Et voilà ... die größte in Deutschland vorkommende Landschneckenart ist auch bei uns im Garten heimisch und momentan bei uns unter vielen Laubhaufen zu finden. Da überrascht es, dass die Weinbergschnecke in NRW als gefährdet gilt (SCHLÜPMANN, 2001). In Deutschland sind Weinbergschnecken nach Bundesartenschutzverordnung „besonders geschützt“. Nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz ist es in Deutschland verboten sie zu sammeln.
Diese Kreatur kann 20 Jahre alt werden, in seltenen Fällen auch bis zu 30 Jahre.
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Auftreten:
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ungefährdet; regional gefährdet durch Habitatverlust und Schädlingsbekämpfung |
| Größe: | ♀︎♂︎ Gehäuse max. 50 mm |
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Lebensraum:
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naturbelassene Gärten und Parks, Waldränder, auf kalkhaltigen Böden |
| Herkunft: | heimisch in Mittel- und Südeuropas |
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Nahrung:
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weiche + welke Pflanzen, Algen Kalk fürs Gehäuse: wird von Steinen aufgenommen |
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Phänologie: |
ganzjährig, Überwinterung im Boden (Gehäuse wird mit Kalkdeckel verschlossen) |
17.03.2024
