(Pyrochroa coccinea)
Die ♂︎ dieser Kreatur bieten dem ♀︎ bei der Balz ein Gift an, welches zur Abwehr gegen Fressfeinde dient. Er hat das Gift (Cantharidin) gezielt von lebenden oder toten Ölkäfern aufgenommen. Die viel größere Menge des Giftes enthält aber fas Spermium. Dieses kann in die eigenen Eier eingebaut werden und wappnet so die Brut gegen Fressfeinde.
| Auftreten: |
durch den Verlust von Lebensraum örtlich gefährdet |
| Größe: |
♀︎ max. 18 mm
♂︎ max. 17 mm |
| Lebensraum: |
Waldränder und Lichtungen mit Totholz Larve lebt auf Totholz |
| Herkunft: | heimisch in Mitteleuropa |
| Nahrung: |
Imago: Pflanzensäfte, Honigtau von Blattläusen Larven: Insektenlarven (z.B. Borkenkäfer) im Totholz |
| Phänologie: |
Imago: Mai - Juli Larve: k.A. |

Merkmale
Die Kreaturen haben einen flachen und breiten Körper. Die Deckflügel und der Halsschild sind kräftig rot gefärbt, der übrige Körper ist tief schwarz. Am schwarzen Kopf ist auf der Stirn ein leichter, braunroter Schimmer zu erahnen. Das jeweils letzte Tarsenglied (also die Klaue) ist rotbraun. Die ♀︎ haben gesägte, die ♂︎ gekämmte Fühler.
Nützling (Larve)
In der Nähe von Totholz werden diese Kreaturen oft gefunden, da sich dort unter der Rinde ihre Larven verstecken. Als Nahrung für die Käferlarven dienen Pilze und andere Insekten wie die Borkenkäferlarve. Aus diesem Grund sind sie nützliche Helfer in der Forstwirtschaft. Nach einer Entwicklungszeit von zwei bis drei Jahren verpuppen sich die Larven unter der Baumrinde zu einem erwachsenen Feuerkäfer.

