(Agrypnus murinus)
Eine Reaktion gegenüber Feinden ist das Totstellen, wie bei anderen Schnellkäfern auch. Ferner wehren sich die Käfer, indem sie aus besonderen Drüsen am Hinterleib einen spezifischen Gestank ausstoßen, der von Menschen allerdings nicht wahrgenommen werden kann.
| Auftreten: |
keine Rote Liste! |
| Größe: |
♀︎♂︎ max. 17 mm Larve: max. 32 mm |
| Lebensraum: | unter Steinen oder auf der niedrigen Vegetation an Waldrändern, auf Lichtungen |
| Herkunft: | heimisch in der Paläarktis und Nordamerika |
| Nahrung: |
Imago: Blätter, Pollen Larven: Insektenlarven und kleinen Würmer |
| Phänologie: |
Imago: April - Herbst (überwintert) |
(Ampedus sanguineus)
Der Begriff „Schnellkäfer“ kommt von dem Hochschnellen. So besitzt diese Kreatur an der Vorderbrust ein Dorn, der gespannt werden kann. Damit schnellt der auf dem Rücken liegende Käfer in die Luft und vollzieht mehrere Drehungen. Dieses Verhalten ist notwendig, wenn der Käfer auf dem Rücken liegt oder vor Feinden fliehen möchte. Bei Gefahr stellt er sich tot, indem er regungslos liegen bleibt.
| Auftreten: | ungefährdet, sehr häufig |
| Größe: | ♀︎♂︎ max. 17,5 mm |
| Lebensraum: | Wälder, Wiesen und buschreiches Gelände |
| Herkunft: | heimisch in Europa und Asien |
| Nahrung: |
Pollen, Nektar (Doldenblütengewächse) Larven: zunächst Mulm, später gerne Bockkäferlarven |
| Phänologie: |
März - Juni |
09.05.2024
